Diese Seite ist im Moment (November 2003) noch ziemlich leer, weil ich Schwierigkeiten habe, das zu formulieren, was ich gerne dazu sagen würde.
Wenn es einen Verrat gibt, dann ist es der durch die engste Bezugsperson, mit der man im Mutterleib einmal eng verbunden war.
Allerdings begreife ich das erst jetzt so langsam. Gerade die tiefsten Verletzungen sind am Anfang nicht zu fühlen und zu spüren.
Vielleicht noch soviel: als ich meine Mutter vor fast 5 Jahren direkt nach dem Hochkommen meiner ersten Erinnerungen brieflich konfrontierte, rief sie nach ein paar Wochen bei mir an. Ihre ersten Worte waren, dass sie weiß, dass sie es nie wieder gutmachen kann, und dass ich ihr das gleiche vorwerfe, was sie jahrelang ihrer eigenen Mutter nachgetragen hat.
Sie hat also aus eigener Erfahrung gewusst, was sie mir angetan hat.
Die Erinnerung an meinen Missbrauch durch ihre Mutter (meine Oma) kam erst später.
Ich kann mir schönere Familientraditionen vorstellen.
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